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Schach Bücher: Strategie und Taktik
 | Lehrbuch des Schachspielsvon Jean Dufresne, Jacques Mieses, Rudolf. TeschnerGebundene Ausgabe - 783 Seiten - Reclam, Ditzingen
Vorwort zur 29. Auflage (aktuell: 30. Ausgabe)
Die hier vorliegende Ausgabe des »Kleinen Dufresne«, wie das in
Hunderttausenden von Exemplaren verbreitete Standardwerk der Schachliteratur
gern genannt wird, ist gründlich überarbeitet worden. Vor allem im theoretischen
und im Partienteil wurde vieles ausgewechselt und den heutigen Gegebenheiten
angepaßt, so daß das Werk auch in Zukunft als Wegbegleiter und Ratgeber des
Lernenden und künftigen Turnierspielers dienen kann. Der historische Teil wurde
bis zur Gegenwart weitergeführt.
Das »Lehrbuch des Schachspiels« erschien erstmalig 1881 als Ausgabe der
Universal-Bibliothek des Verlages Philipp Reclam jun. Die Handlichkeit und
Preiswürdigkeit des Bandes hat viel zu seiner Verbreitung beigetragen. Sein
Verfasser war der angesehene Schachmeister und Schriftsteller Jean Dufresne.
In seiner Anlage ist das Buch bis heute unverändert geblieben. Den ersten
Teil bildet eine leicht faßliche, ausführliche Erklärung der Grundregeln des
Spiels. Im Hauptteil findet der Leser eine geschickte Einführung in die Theorie
der Schacheröffnungen und eine gedrängte, sachverständige Zusammenstellung der
wichtigsten Varianten einer jeden Eröffnung. Über ihre praktische Anwendung
unterrichten brillante, kombinationsreiche Meisterpartien.
Der dritte Abschnitt widmet sich der schwierigen Schlußphase der Partie, dem
Endspiel, in dem die Entscheidung fallen muß. Wenn nur noch wenig Material
vorhanden ist, läßt sich klarer als in der Eröffnung und im Mittelspiel
bestimmen, welchen Ausgang die Partie nehmen wird. Viele Konstellationen sind
theoretisch zuverlässig erforscht. Hier ist die Bühne des erfahrenen
Schachvirtuosen. Wer im Schach erfolgreich bestehen will, muß vor allem auf
diesem Gebiet beschlagen sein. Die Grundlagen findet er in diesem Buch.
Die ersten sechs Auflagen wurden von Dufresne, der 1893 starb, selbst
bearbeitet. Für die Neuauflage der siebten Auflage, die 1901 herauskam, hatte
der Verlag Jacques Mieses gewonnen, der durch sein glänzendes Spiel von sich
reden machte und einen ausgezeichneten Ruf als Schachjournalist besaß. Er
betreute das Lehrbuch bis zum Jahre 1952, mit Ausnahme der 15. und 16. Auflage,
für die der Leipziger Meister Max Blümich, Herausgeber der »Deutschen
Schachzeitung«, als Berater hinzugezogen wurde. Mieses starb im Februar 1954,
fast 89 Jahre alt, in London. Der Weltschachbund verlieh ihm den Anfang der
fünfziger Jahre eingeführten Titel »Internationaler Großmeister«. Er hat dem
»Lehrbuch« seinen besonderen Stempel aufgedrückt, so daß es zu Recht unter der
gemeinsamen Autorschaft von J. Dufresne und J. Mieses weitererscheint. Zur 19.
Auflage hat der Berliner Meister Kurt Richter lesenswerte Partiebearbeitungen in
seinem erfrischenden, unverwechselbaren Stil beigesteuert.
Rudolf Teschner, Berlin, im Januar 1996 |
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 | Erfolgreich kombinierenvon Volkhard Igney, Klaus Darga, Rudolf TeschnerBroschiert - 232 Seiten - Edition Olms - Januar 2002
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 | Fischers Vermächtnisvon Jerzy Konikowski, Pit SchulenburgGebundene Ausgabe - 230 Seiten - Beyer - Juli 2003
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 | Die Russen lehren Schachvon Juri Awerbach, Mark Taimanow, Alexander KotowSondereinband - 186 Seiten - Edition Olms - Juni 1998
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