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Schach Bücher für das Endspiel
 | Opposition und Schwesterfeldervon Marcel Duchamp, Vitali HalberstadtGebundene Ausgabe - 174 Seiten - Tropen - Oktober 2001
Das längst zum Sammlerstück gewordene, einzige selbstverfaßte Buch eines der
größten Künstler des 20. Jahrhunderts in einer exquisiten deutschen Neuausgabe.
Mit seinen "Readymades" revolutionierte Marcel Duchamp nicht nur die Kunst des
20. Jahrhunderts, sondern er strebte auch als Schachspieler nach absoluter
Perfektion und Klarheit der Form. In der Literatur wurde vielfach auf die
Bedeutung des Spiels für sein künstlerisches Werk hingewiesen. Es ist wenig
bekannt, daß Marcel Duchamp sein einziges Buch dem Schachspiel widmete, das er
der Kunst als artverwandt empfand: "An der Oberfläche ähnelt eine Schachpartie
stark einer Federzeichnung, mit dem Unterschied jedoch, daß der Schachspieler
mit bereits bestehenden schwarzen und weißen Formen zeichnet, statt wie der
Künstler diese Formen zu erfinden." Seit den frühen 20er Jahren löste bei
Duchamp das Interesse für das Schachspiel offensichtlich das für die Kunst ab,
und kaum ein Interpret hat versäumt, auf die Bedeutung des Spiels für sein Werk
hinzuweisen, für viele ist es sogar einer der Schlüssel zum Verständnis des
künstlerischen Werkes von Duchamp. "Opposition und Schwesterfelder sind
versöhnt" enthält die Analysen Duchamps mit Vitali Halberstadt zur Theorie
seltener Bauernendspiele. Hierbei sind nur noch Könige und Bauern auf dem Brett
verblieben, Gewinn oder Remis sind nur dann möglich, wenn die Könige in
"virtuelle Opposition" treten, d.h. sich gegenüberstehen , was sich voraussehen
und systematisieren läßt. Die Bedeutung fernliegender Oppositionen wurde
dementsprechend seit dem 19. Jahrhundert immer wieder untersucht, um eine
mathematische Grundlage zu gewinnen, aber selbst im Zeitalter des Computers ist
dies wegen der Komplexität des Verfahrens bisher nicht endgültig geglückt. |
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 | Schachmattvon Kurt Richter, Rudolf TeschnerGebundene Ausgabe - 168 Seiten - Beyer - Januar 2006
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